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Erste Träe up "Breder de de Welt bedüden"
So ganz frömd weer mi dat ja nich, de Lüe wat to vertellen. Ik heff as „Schietbüdel“ den Wulf in „Rotkäppchen“ speelt. Dat weer in Bremen up´n Kinnerfest van´n Turnvereen. Na den Krieg heff ik in „Wirtschaften“ un bien „Reichsbund“, up Hochtieden un anner Veranstaltungen „tingelt“. Ik harr mi dat „Programm“ deelwies in´n Krieg van de „Frontbühnen“ afkeken. Na den Krieg heff ik ok mal bi RADIO BREMEN in't plattdütsche Hörspill den 2. Voß min Stimm´ lehnen drofft.

Man dit hier, in't „Wilhelmshavener Stadtheater“ mit 850 Sittels, un meist utverköffde Vörstellungen, weer doch ´n annern Snack! Mien erste „Rull“ weer de 2. Kriegsknecht in „Recht geiht sien Gang“. Dat Stück worde to dat 25. Juuchheien van de Bühn speelt.
In't tweede Stück droff ik al in een grötter Rull „alternieren“. Weer ik stolt! ! !
As denn ok noch de Kritik in de „Nordwestdeutsche Rundschau“ van 30.11.57 stunn:
In der Mittwochaufführung der Bauernkomödie „De Deerns ut´n Dörpkroog“ war die Rolle des Kleinknechtes und Oberkellners, Jan Peters, dem jungen Günter Boye übertragen. Dieser Part birgt viel drögen aber auch deftigen Humor. Wir bescheinigen Günter Boye gerne, daß er es meisterhaft verstanden hat, sich seinen Mitspielern anzupassen, daß er in Mimik, Aussprache und Spiel so überzeugend wirkte, daß beim Publikum alles ankam. Wir dürfen hoffen, daß er sich einen festen Platz im Ensemble der Bühne erobern wird. –tgh-
Dar stünn för mi fast: „ik bliev in Schlicktown un so lang bi de Bühn, as se mi dar hebben willt.“
Szü, un nu bin ik al över 45 Jahren darbi.
Villicht kriggst ok Smack daran, dar mittomaken. As Speeler (Plattdütsch ward di bibröcht), as Hölpsmann in de Warkstäe of as Toopuster. Dat mutt ja nich in WHV sien - Annerwegens ward ok "Nedderdütsch Theater" speelt. So kannst mithelpen, de Plattdütsche Spraak (jawoll, dat is´n Spraak, de in de Europäische Charta as „Minderheitenspraak“ upnahmen is) to plegen.
In de Chronik van de Homepage: www.ndb-wilhelmshaven.de steiht unner "Archiv" schreben:
Mitte der 80er Jahre fing die Niederdeutsche Bühne an, sich intensiv um den Nachwuchs zu kümmern. Es wurde ein Nachwuchsstudio gegründet, das von Günter Boye geleitet wurde . Er, selbst einer der ausdruckstärksten und beliebtesten Darsteller der Bühne, dessen Ausgestaltung der Rolle des 'Snieder Nörig' einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Niederdeutschen Bühne darstellte, lehrte in dem Studio Damen und Herren jedweden Alters die ersten Theaterschritte. Über diese Nachwuchsschule sind Mitglieder wie Karin Heyel, Berta Brinkhoff, Ralf-Rüdiger Bayer, Günter Jaedeke, Horst Karstens, Heidi Rausch und Marion Zomerland auf die Bretter des Stadttheaters gekommen.
Klick doch mal de Bühn an:
www.ndb-wilhelmshaven.de oder gah direktemang to mien "Bühnvita".
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